
Lern- und Arbeitsaufgaben stellen ein didaktisches Konzept dar, das auf eine arbeitsprozessbezogene berufliche Bildung abzielt. Sie stehen für ein projektförmiges, prozess- und aufgabenorientiertes Lernen an problemhaltigen Situationen der beruflichen Realität. In der Regel werden sie aus betrieblichen Arbeitsaufgaben bzw. Arbeitsaufträgen gewonnen.
Die Bezeichnung Lern- und Arbeitsaufgaben signalisiert, dass Lernen und Arbeiten verknüpft und systematisch aufeinander bezogen sind. Mit der Rückverlagerung des Lernens in den Arbeitsprozess betonen Lern- und Arbeitsaufgaben zugleich den Zusammenhang zwischen Berufsbildung und Arbeitswelt: Das Bildungs- und Qualifizierungspotenzial der Arbeitswirklichkeit wird für berufliches Lernen genutzt, Ausbildungsinhalte aus Betrieb und Berufsschule sind unmittelbar aufeinander bezogen.
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die rein schulische Umsetzung, bei der die Lernsoftware durch den Infopool das Lernen ergänzen und über die Darstellung des Arbeitsprozesses den Bezug zur betrieblichen Realität herstellen kann;
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die ausschließlich betriebliche Qualifizierung, die die Software insbesondere durch ihre arbeitsprozessorientierte Struktur und die flexible Materialsammlung unterstützt;
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im Idealfall die kooperative Umsetzung zwischen Schule und Betrieb, für die die Lernsoftware durch ihre Arbeitsprozessorientierung eine gemeinsame Basis und zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte bietet.